 | Traum von der Schauspiel-Karriere |
| Rund 200 Menschen drängten sich am Mittwochnachmittag in Helmstedt im DTA-Gebäude am Juliusplatz. Der Grund des Ansturms: ein Casting für den geplanten Film "Banklady"mit den Schauspielern Nadeshda Brennicke, Ken Duken, Heinz Hönig, Charly Hübner und Marvie Hörbiger. Doch heute waren keine Stars zu sehen, sondern Komparsen gesucht. In einem standardisierten Verfahren wurden die Bewerber, teils eingeladen, teils auf gut Glück gekommen, erfasst, vermessen und fotografiert. Ausgewählte Teilnehmer für Sprechrollen hatten eine kurze Szene zu absolvieren. Castingdirektor Michael Damm erklärte die Auswahl: "Da gut ein Drittel des Films in und um Helmstedt gedreht wird, suchen wir hier nach der Besetzung für Sprechrollen und Komparsen.
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 | Betreuerin soll zu Spuckattacke auf 7-Jährige angestiftet haben |
| Eine Betreuerin einer Braunschweiger Grundschule soll mehrere Kinder einer zweiten Klasse aufgefordert haben, eine Mitschülerin zu bespucken. Nach ersten Medienberichten soll das 7-jährige Mädchen zuerst selbst ein anderes Kind angespuckt haben. Anschließend habe sie sich geweigert, eine Strafarbeit zu erledigen - daraufhin soll die Erzieherin die anderen Kinder zur Spuck-Revanche aufgefordert haben. Die Mutter der 7-Jährigen erstattete bereits am Dienstag vergangener Woche Anzeige gegen die Betreuerin - diese wurde daraufhin beurlaubt. Laut Polizei sind die Ermittlungen zum genauen Ablauf der "Spuckattacke" aber noch nicht abgeschlossen. Am Montagabend gab es aufgrund des Vorfalls einen Elternabend.
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 | Unfallschwerpunkt unbeschrankter Bahnübergang: Zug donnert frontal gegen Lkw-Führerhaus und entgleist |
| Am unbeschrankten Bahnübergang Steinriedendamm in Braunschweig kam es am späten Donnerstagnachmittag erneut zu einem schweren Verkehrsunfall: Laut Polizei hatte der Fahrer eines 40-Tonners zunächst bei rotem Ampellicht parallel zu den Gleisen als Rechtsabbieger gewartet. Nach Angaben von Zeugen war der Mann dann aber plötzlich losgefahren, als der Geradeausverkehr Grünlicht bekam - offenbar in der irrigen Annahme, dass dieses Lichtzeichen auch für ihn gilt! Beim Abbiegen und dem anschließendem Überfahren der Gleise wurde der Laster dann von einem mit rund 70 km/h heranbrausenden Regionalzug erfasst - die Lok donnerte direkt gegen das Führerhaus des Lkw! Das Führerhaus riss ab und der 40-Tonner wurde quer über die Kreuzung geschleudert. Der Zug sprang aus den Gleisen. Nach Angaben von Augenzeugen gab es beim Aufprall einen "riesigen Feuerball wie im Film". Mehrere Ertshelfer eilten sofort hinzu und konnten ein Ausbreiten der Flammen verhindern.
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 | Drei 40-Tonner donnern ineinander: Ein Toter und ein Schwerverletzter Autobahn Richtung Berlin stundenlang voll gesperrt |
| Hier die jüngsten offiziellen Informationen der Autobahnpolizei Braunschweig: "Zur Unfallzeit befuhr ein 46 Jahre alter Führer eines Sattelzugs aus dem LK Hochsauerland die BAB 2 in Rtg. Berlin im Hauptfahrstreifen. Am Stauende vor einer Baustelle bremste er bis zum Stillstand ab. Ein hinter ihm fahrender 49jährige Führer eines Sattelzugs aus den Niederlanden bremste ebenfalls fast bis zum Stillstand ab, als ein 24 jähriger Führer eines Sattelzugs aus dem Landkreis Uckermark ungebremst auffuhr. Durch den Aufprall wurde das Führerhaus des Sattelzugs aus dem LK Uckermark vollständig zerstört und der Fahrzeugführer tödlich verletzt. Der niederländische Sattelzug wurde auf den stehenden Sattelzug aus dem LK Hochsauerland geschoben.
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 | Besondere Ehrung für David McAllister: Scottish Culture Club ernennt Ministerpräsidenten zum Ehrenmitglied |
| An diesem Wochenende erlebt Peine das 14. Highland Gathering. Etwa 400 Musiker geben - standesgemäß in Kilts gekleidet - ihr Bestes mit Dudelsack und Trommel. Zur besonderen Freude des Vorsitzenden des veranstaltenden "Scottish Culture Club" hatte auch Ministerpräsident David McAllister seine Anwesenheit zugesagt. Er war während der Siegerehrung der schottischen Pipe-Bands im Stadtpark zugegen. Und auch wenn McAllister nicht im Kilt erschien, den er auf Grund seiner schottischen Wurzeln natürlich besitzt, wurde er mit einer Original Vereinsjacke des "Scottish Culture Club" mit entsprechenden Abzeichen geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt.
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 | Nächtliches Feuer zerstört zweigeschossiges Wohnhaus |
| In der Hauptstraße in Dungelbeck stand gegen Mitternacht der Dachstuhl eines zweigeschossigen Wohnhauses in Flammen. Zunächst war unklar, ob sich noch Menschen im Haus aufhalten könnten. Doch laut Aussage einer Nachbarin waren die letzten Mieter am Vortag ausgezogen. Zur Brandursache liegen noch keine Angaben vor, am Haus entstand Totalschaden.
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 | Chlorgas-Alarm bei Feuer im Waldhofbad |
| Ein heftiges Gewitter mit Blitzen und Donnergroll zog in der Nacht von Niedersachsen Richtung Sachsen-Anhalt. Kurz nach dem Gewitter bemerkte eine Funkstreife Feuer im Dachbereich des Waldhofbades in der Alten Poststraße bei Wernigerode. Ob ein Blitzeinschlag das Feuer ausgelöst haben könnte, ist noch völlig unklar. Die Streifenbeamten alarmierten die Feuerwehr, die Einsatzkräfte leiteten sofort erste Löschmaßnahmen ein. Während der Löscharbeiten wurde eine Chlorgasentwicklung festgestellt, die Werte lagen über den normalen Messwerten. Der ABC-Zug wurde nachalarmiert und die Bevölkerung der Umgebung über Radiodurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
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 | Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie: Continental |
| In der Nacht zum Sonntag haben Arbeitnemer beim Automobilzulieferer Continental kurz nach Mitternacht mit den angekündigten Warnstreiks begonnen. Gegen 0.10 Uhr wurde der Streik vor dem Werkstor in der Alfred-Teves-Straße gestartet. Als Hauptredner war IG Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine angekündigt. Die Gewerkschaft fordert für die etwa 3,5 Millionen Arbeitnehmer der Branche 6,5 Prozent mehr Lohn. Auch die unbefristete Übernahme von Azubis sei eines der zentralen Anliegen.
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 | Großer Lagerhallen- und Werkstattkomplex in Flammen |
| In Salzgitter-Ringelheim ist Samstaganachmittag ein großer Lagerhallen- und Werkstattkomplex in Flammen aufgegangen. Schon von weiten konnten die Einsatzkräfte eine große Rauchsäule erkennen. Mit einem massiven Löscheinsatz (auch von Drehleiter) konnte ein Durchzünden des Feuers verhindert werden. Dadurch beschränkt sich der Schaden "nur" auf die Inneneinrichtung - mehrere Betriebe wurden erheblich beschädigt. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht ermittelt. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
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 | 6000 Motorradfahrer gedenken der Unfalltoten Im letzten Jahr 13 Opfer in der Region Braunschweig |
| Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen 26 Grad haben sich am Samstag in Salzgitter lat Polizei rund 6000 Biker auf 4000 Maschinen getroffen, um den in der Region im Jahre 2011 bei Unfällen getöteten Motorradfahrern zu gedenken. Für jedes der 13 Opfer wurde ein Gedenk-Kreuz angefertigt - diese wurden in zwei Konvois zum Braunschweiger Dom gebracht, wo am Nachmittag ein Gedenkgottesdienst stattfindet. Salzgitters Bürgermeister Klingebiel hofft, dass im nächsten Jahr niemand beklagt werden muss....
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 | Brand in Maschinenraum eines Binnenschiffes |
| Passanten haben am Freitagmorgen eine Rauchentwicklung auf einem Frachtschiff im Hafen Wolfsburg-Fallersleben entdeckt. Sie alarmierten die Feuerwehr und als diese eintraf, entdeckte sie tatsächlich starkten Qualm - außerdem schlugen Flammen aus dem Maschinenraum. Zum Zeitpunkt des Einsatzes war ein Schiffsführer an Bord, der aber geschlafen und nichts mitbekommen hat. Er wurde nicht verletzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell eindämmen durch Schaumeinsatz.
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 | Junger Fahrer (23) stirbt bei Frontalcrash |
| Bei einem schweren Unfall ist am Mittwochnachmittag gegen 15 Uhr ein Mensch ums Leben gekommen. Dabei handelt es sich um den Insassen eines BMW 320 d Kombi, der auf der Bundesstraße 6 zwischen Rhene und Wartjenstedt unterwegs war. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der BMW plötzlich auf die Gegenfahrbahn und rast dort frontal in einen entgegenkommenden 40-Tonner aus Bratislava. Die beiden Insassen im Führerhaus des Lkw kamen unverletzt davon, aber der BMW-Fahrer starb noch in seinem Wrack. Feuerwehrleute mussten den Leichnam aus dem Wrack schneiden.
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 | Vertrag für ein neues VW-Werk in Ürümqi in der nordwestchinesischen Region Xinjiang unterzeichnet |
| Außergewöhnliche Staatsbesuche fordern außergewöhnliche Maßnahmen: Weil Kanzlerin Angela Merkel mit ihrem Staatsgast, dem chinesischen Premier Wen Jiabao, von Hannover nach Wolfsburg gefahren ist, wurde für den Konvoi die BAB 2 jeweils abschnittsweise komplett gesperrt. Eine Maßnahme, die zuletzt - so die Polizei - vor vielen Jahren notwendig war. Merkel und Jiabao saßen in einem großen, schwarzen Luxus-Reisebus und ließen sich eskortiert von Sicherheitskräften zum VW-Werk chauffieren. Bundeskanzlerin Merkel und Chinas Premier Jiabao besichtigen heute die VW-Werke in Wolfsburg. Dabei wird VW ein entsprechendes Abkommen mit der chinesischen Regierung abschließen. Auch Kanzlerin Angela Merkel wird bei der Vertragsunterzeichnung anwesend sein.
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 | Kater "Tommy" nach drei Tagen aus Abwasserrohr gerettet - eindrucksvolle Bilder aus Rohrkamera |
| In Salzgitter konnten Feuerwehrleute am Mittwoch eine Katze aus einem dünnen Abwasserrohr retten - nach drei Tagen! Die Mietz war bereits am Sonntag ausgebüxt und ihre Besitzerin hatte sie seitdem verzweifelt gesucht. Mittwochfrüh konnte man plötzlich ein klägliches Miauen aus einem Gully hören. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert. Die erste Erkundung ergab, dass sich das Tier in einem Abwasserrohr zwischen zwei Gully-Schächten befand. Beide wurden umgehend von den Männern der Berufsfeuerwehr inspiziert. Dabei konnten sie feststellen, dass sich die Katze tatsächlich in dem Abwasserrohr befand.
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 | Taxi will abbiegen, überholendes Motorrad rast in die Fahrerseite |
| Auf der B494 sind bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach ersten Angaben vor Ort wollte ein Taxi zwischen Rosenthal und Hofschwicheldt links abbiegen als ein überholenden Motorrad mit voller Wucht in die Fahrerseite des Taxis rast. Die Taxifahrerin und der Motorradfahrer starben noch an der Unfallstelle. Laut Polizei wollte die Taxifahrerin aus Peine in den Feldweg abbiegen, um vermutlich zu wenden. Der Fahrer der Motorrads hatte bereits zum Überholvorgang angesetzt und prallte in die B-Säule des Taxis. Die genauen Identitäten der beiden Unfallopfer sind derzeit noch unklar.
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 | Kindesmisshandlung? Ermittlung gegen junge Eltern eines 4 Monate alten Jungen |
| Am Samstagmorgen lieferte ein junges Elternpaar (22 und 23 Jahre alt) ihren vier Monate alten Sohn in einem Braunschweiger Krankenhaus ein. Vater und Mutter gaben an, der Junge habe Schwierigkeiten beim Atmen. Die behandelnden Ärzte stellten ein schweres Schütteltrauma fest, sie mussten eine Notoperation durchführen, um das Leben des Jungen zu retten. Es besteht jedoch weiter akute Lebensgefahr. Jetzt ermitteln die Polizei Salzgitter und die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen die Eltern. Der Vorwurf lautet auf Misshandlung ihres Kindes.
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 | Zwei Menschen verbrennen in Auto - Zeugen versuchten zu löschen - "Wir waren chancenlos!" |
| Markus Lemme ist geschockt - soeben sind vor seinem Haus zwei Menschen gestorben, verbrannt in einem Autowrack. "Wir haben noch versucht, das Feuer mit Feuerlöschern zu bekämpfen, hatten aber keine Chance", so der Augenzeuge. Gegen 5.00 Uhr kommt am Mittwochmorgen in Mellin (Landkreis Salzwedel) ein Opel innerorts von der Straße ab. Der Wagen fährt in einer Linkskurve geradeaus und prallt gegen einen Findling vor einem Wohnhaus. Der Wagen fängt Feuer und steht Sekunden später lichterloh in Flammen.
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 | 1 Toter bei Frontalcrash - Gastank des Caddy beschädigt |
| Hier die offiziellen Informationen der Polizei Gifhorn: "Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde ein 34-jähriger Autofahrer aus Tülau am Mittwochabend auf der Bundesstraße 248 nördlich von Barwedel tödlich verletzt. Der Mann fuhr mit seinem VW Caddy von Barwedel in Richtung Ehra. In Höhe Km 3,9 kam er mit seinem Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach links von der Straße ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Hierbei wurde der 34-jährige im Fahrzeugwrack eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Als problematisch erwies sich der Tank des mit einem Gasantrieb ausgestatteten Fahrzeugs. Dieser war durch die Kollision beschädigt worden, so dass Gas entweichen konnte.
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 | Nach erneutem tödlichen Unfall an unbeschranktem Bahnübergang |
| Nachdem am Montag erneut an einem unbeschrankten Bahnübergang in Braunschweig ein Mensch getötet worden ist, fordern Politiker und Bürger nun Konsequenzen von der Bahn. An dem Übergang im Steinriedendamm kreuzen Autoverkehr und Zuglinie, die Züge fahren mit Tempo 60. Eine Schranke gibt es nicht, eine Ampel und ein akustisches Signal warnen. Ob dies allein ausreicht, darüber wird jetzt gestritten - immerhin starben im Jahr 2011 zwei Menschen an diesem Übergang (wir haben Archivmaterial News-ID: 144 und News-ID: 146), gestern wurde ein 83-jähriger Fahrradfahrer von einem Regionalzug erfasst, mitgeschleift und getötet (Archivmaterial News-ID: 341). Wolfgang Büchs von der Braunschweiger Bürgerinitative fordert eine provisorische Sicherung des Bahnübergangs, wenn Züge durchfahren. So sei auch eine Art Girlandenschranke denkbar, die jedoch von Bahnpersonal bedient werden müsse.
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 | Erneut tödlicher Unfall an unbeschranktem Bahnübergang |
| Erneut ist an einem unbeschrankten Bahnübergang in Braunschweig-Kralenriede ein Mensch durch einen Zug zu Tode gekommen. Ein älterer Fahrradfahrer wurde am Montagnachmittag am Steinriedendamm Ecke Forststraße vom Regionalexpress Braunschweig-Uelzen überrollt. Für den Fahrradfahrer kam jede Hilfe zu spät, er war sofort tot. Nach ersten Angaben vor Ort hatte der Fahrradfahrer ein rote Ampel und ein akustisches Warnsignal missachtet und war auf die Gleise gefahren. Da an erster Stelle der wartenden Fahrzeuge ein Laster stand, übersah der Fahrradfahrer vermutlich den heran nahenden Zug. Der Unfall geschah gegen 15.
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 | Zweiter Geburtstag: 40-Tonner fährt in Stau-Ende |
| Die A2 bei Peine: Ein 40-Tonner fährt in ein Stau-Ende, kracht auf einen Wohnwagen, schiebt diesen in einen Schausteller-Laster mitsamt Karussell auf dem Anhänger. Mittendrin ein Kleintransporter, der zwischen dem aufgefahrenen 40-Tonner und einem weiteren Laster eingeklemmt ist. Der Fahrer des Kleintransporters hat Glück im Unglück - er wird eingeklemmt, kann sich vor dem Eintreffen der Rettungskräfte selbst aus dem Wrack befreien. Insgesamt gibt es bei diesem Unfall drei Leichtverletzte. Die Rettungskräfte sind sich einig: Für den Kleintransporter-Fahrer ist es heute der zweite Geburtstag, angesichts der Spur der Verwüstung, die der aufgefahrene 40-Tonner hinterlassen hat. Die A2 ist kurzzeitig gesperrt, inzwischen läuft der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei.
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 | Altenheim evakuiert |
| Am frühen Montagmorgen um 3.30 Uhr wurde eine Rauchmeldeanlage in einem Altenheim/Seniorenzentrum ausgelöst - und zwar wegen starker Rauchentwicklung. Beim Eintreffen am Einsatzort entdeckten Feuerwehrleute hinter dem Gebäude eine brennende Parkbank, die neben einem Carport stand. Die Flammen griffen auf den Carport über. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten aber die Anwohner dennoch in Sicherheit gebracht werden.
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 | Blindgänger auf Flughafenbaustelle gesprengt - Entschärfung zu gefährlich |
| Am Mittwochmittag wurde bei Bauarbeiten auf dem Gelände des Braunschweiger FlughafenS zwischen der Autobahn 2 und dem Ortsteil Bienrode eine Bombe mit intaktem Langzeitzünder entdeckt. Mitarbeiter einer privaten Kampfmittelsuchfirma bestätigten den brisanten Fund. Der Kampfmittelräumdienst wurde informiert und ein Sicherheitsradius von einem Kilometer errichtet. Der Ortsteil Bienrode wurde evakuiert, betroffen waren etwa 1700 Anwohner. Außerdem musste die Autobahn 2, die Bahnstrecke von Braunschweig nach Hamburg sowie der Luftraum gesperrt werden. Nach Inspektion der 5-Zentner-Bombe entschied der Sprengmeister, die Bombe vor Ort zu sprengen, da der Langzeitzünder sehr stark verbogen war.
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 | Nach dem 7. Lkw im eigenen Grundstück: Herr Seele ergreift Eigeninitiative und baut Beton-Bollwerk |
| Nach sieben Lkw und diversen Pkw, die in das Grundstück von Herrn Seele aus der kleinen Gemeinde Stöcken donnerten, ergriff der Hausbesitzer am Wochenende Eigeninitiative, um sein Eigentum an der Landstraße 270 und das Leben seiner Liebsten zu schützen. Den Schuppen, der beim letzten ungebetenen Besucher Schlimmeres verhindert hatte, riss Herr Seele ab. Statt dessen errichtete er jetzt gemeinsam mit Maurermeister Eberhard Dörrheide einen Schutzwall aus acht Betonpfeilern, die er 80 Zentimeter tief versenkte. Mit insgesamt 13 Kubikmetern Beton wurden die einen Meter aus dem Boden ragenden Betonpfeiler verbunden und sollen so den Schutz gewährleisten. Die Kosten für das Bollwerk, etwa 20.000 Euro, finanzierte Herr Seele aus eigener Tasche bzw.
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 | Sonnenaufgang auf dem Brocken: schönes Farbenspiel läutet milden Frühlingstag ein |
| Nur gelegentlich wird am Mittwoch die Sonne durch die Wolkenfelder blitzen und die Mitte Deutschlands auf recht milde 12 Grad erwärmen. Pünktlich zum Sonnenaufgang gönnte Petrus unserem Kameramann schon mal ein paar Wolkenlücken und gab so den Blick auf den aufgehenden Feuerball frei. Bei 3 Grad am Morgen und brockenuntypischer Windstille glitzterten die ersten Sonnenstrahlen in den Schneeresten.
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 | Frühlingsgefühle: Klappern gehört für Störche zum Flirt-Handwerk |
| Das Storchenglück im Artenschutzzentrum in Leiferde bei Gifhorn ist seit dem Wochenende perfekt: Storch Frida ist seit Freitagmorgen nicht mehr allein. Auch Männchen Fridolin ist zurückgekehrt. Es gebe keine Zweifel daran, dass das Paar sich kennt. Schon nach wenigen Minuten habe es die ersten Paarungen gegeben - so Bärbel Rogoschik vom Artenschutzzentrum. «Dieses Verhalten zeigen nur Storchenpaare, die sich schon kennen», sagte Rogoschik. Bei neuen Paarbildungen dauere die Koordinierungsphase zumindest ein paar Stunden, wenn nicht einige Tage.
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 | VW: Rekordbilanz 2011 |
| Heute fand in Wolfsburg die Jahrespressekonferenz 2011 der Volkswagen AG statt. Dabei konnte Vorstandschef Dr. Martin Winterkorn Rekordzahlen vorlegen. Bei Absatz, Umsatz und Ertrag habe der Konzern im Geschäftsjahr 2011 seine ehrgeizigen Ziele klar übertroffen. Für das Jahr 2012 zeigte sich Winterkorn zuversichtlich, dass Volkswagen angesichts der breiten globalen Aufstellung sowie der einzigartigen Vielfalt an Marken, Fahrzeugen und Dienstleistungen alle Voraussetzungen habe, besser abzuschneiden als der Wettbewerb.
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 | 24.000 Teilnehmer: Lichterkette gegen Atomkraft am Jahrestag der Katastrophe von Fukushima |
| Mit einer 80 Kilometer langen Lichterkette demonstrierten am Sonntagabend laut Veranstalterangaben 24.000 Menschen in der Region Braunschweig gegen Atomkraft. Am Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima gedachten die Teilnehmer der Opfer des Atomunglücks und machten gleichzeitig auf die Situation im Braunschweiger Land aufmerksam. Mit der Lichterkette wurden die Atommüll-Brennpunkte von der Firma Eckert & Ziegler Nuclitec in Thune ausgehend über ASSE II bis zum Schacht KONRAD verbunden. Die Eröffnungsveranstaltung fand auf dem Braunschweiger Schlossplatz statt, danach wurden die Teilnehmer mit Fackeln ausgestattet. Um 19.
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 | Warnstreik: Busse und Bahnen stehen still |
| Auch in Braunschweig streiken am Donnerstag die Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes. Unter anderem steht der ÖPNV still. Aber auch in Kindergärten, Krankenhäusern und weiteren städtischen Betrieben ist der Betrieb zum Erliegen gekommen. Streikende hatten sich unter anderem zu einer Protestkundgebung am Güterbahnhof und vor der Niederlassung der Verkehrsbetriebe (BSVAG) versammelt. Für Taxifahrer eine erfreuliche Situation. Ihre Dienste sind aktuell in erhöhtem Maße gefragt.
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 | Feuer vernichtet Wohnhaus: 9 Menschen gerettet - 4 Verletzte |
| In Bad Harzburg ist Dienstagfrüh ein dreigeschossiges Mehrfamilienwohnhaus in Flammen aufgegangen. Alle 9 Bewohner mussten von der Feuerwehr gerettet werden; 4 von ihnen kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Eine Frau stand beim Eintreffen der Feuerwehr auf einem Dachvorsprung und schrie um Hilfe. Sie krabbelte dann aber wieder über ein Dachfenster ins Haus zurückt und konnte per Drehleiter gerettet werden. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von 115 Mann vor Ort und konnte den Brand unter anderem von drei Drehleitern aus löschen. Nach neuen Informationen der Einsatzkräfte sollten die Wohnugen im Erdgeschoss und in der ersten Etage heute zwangsgeräumt werden - der Gerichtsvollzieher ist vor Ort.
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 | Brutaler Raubüberfall: Frau mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen am einsamen Schotterweg entdeckt - Verdächtiger festgenommen |
| Bewusstlos und mit schwersten Schädelverletzungen wurde Freitagabend eine 53-jährige Frau auf einem Verbindungsweg zwischen dem Mittelweg und der Hamburger Straße in Braunschweig aufgefunden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und ermittelt wegen versuchten Raubmordes.
Ein Passant (29) hatte die leblose Frau um 18.11 Uhr auf dem Schotterweg liegend vorgefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Nach den bisherigen Feststellungen der achtköpfigen Ermittlungskommission der Kriminalpolizei hatte die Geschädigte kurz nach 18.00 Uhr ihre Arbeitsstelle in einem nahegelegenen Verlagshaus verlassen.
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 | Brand auf Mülldeponie - starke Rauchentwicklung |
| Seit der Nacht brennt ein großer Komposthaufen auf einer Alba-Mülldeponie in Watenbüttel. Es kommt dort zu starker Rauchentwicklung. Via Radio wurden Autofahrer auf der nahegelegenen Autobahn 2 davor gewarnt, dass es durch den Qualm zu Sichtbehinderungen kommen kann. Mit drei Radladern wird der teils immer noch brennende Kompost auseinandergezogen, damit Feuerwehrleute ihn richtig ablöschen können.
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 | Behinderter im eigenen Elternhaus verhungert |
| In Salzgitter-Ringelheim ist bereits am letzten Donnerstag (15.2.) der geistig behinderte Hubertus M. in seiner Wohnung verhungert! Das teilte die Polizei erst am heutigen Montag mit. Demnach wohnte der 54-Jährige zusammen mit seiner Mutter Ursula M. in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.
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 | "Schoduvel": Hunderttausende bei Norddeutschlands größtem Karnevalsumzug |
| Bis zu 250.000 Menschen feiern am Sonntag Norddeutschlands größten Karnevalsumzug in Braunschweig. Bei dem mehr als vierstündigen "Schoduvel" (Teufelsscheuchen) sollen rund 15 Tonnen "Bolchen" (Bonbons) und Hundertttausende andere Süßigkeiten herabregnen. Etwa 230 Karnevalsgruppen mit 6.000 Teilnehmern aus ganz Niedersachsen haben sich für den Umzug angemeldet.
Politiker stehen entgegen den Erwartungen nicht im Fokus des Spottes der Jecken.
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 | Brutaler Raubüberfall: Frau mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen am einsamen Schotterweg entdeckt |
| Bewusstlos und mit schwersten Schädelverletzungen wurde Freitagabend eine 53-jährige Frau auf einem Verbindungsweg zwischen dem Mittelweg und der Hamburger Straße in Braunschweig aufgefunden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und ermittelt wegen versuchten Raubmordes.
Ein Passant (29) hatte die leblose Frau um 18.11 Uhr auf dem Schotterweg liegend vorgefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Nach den bisherigen Feststellungen der achtköpfigen Ermittlungskommission der Kriminalpolizei hatte die Geschädigte kurz nach 18.00 Uhr ihre Arbeitsstelle in einem nahegelegenen Verlagshaus verlassen.
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 | Erdgeschoss in Flammen - Bewohner verletzt |
| Am Donnerstagnachmittag gegen 17.00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Löscheinsatz in der Straße Am Schlossgarten in Wendessen alarmiert. Nach ersten Informationen hatte der 21-jährige Mitbewohner eines Einfamilienhauses versucht, den Bio-Ethanol-Kamin nachzufüllen. Dabei soll der Kamin umgefallen sein, binnen kurzer Zeit standen Vorhänge und Gardinen in Flammen. Bei dem Versuch, die ersten Flammen zu ersticken, zog sich der 21-Jährige Verbrennungen an den Füßen zu. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
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 | Eisbrecher wieder im Dauereinsatz |
| Auch am Donnerstag sind Eisbrecher auf dem Mittellandkanal zwischen Sülfeld und Bergeshövede im Dauereinsatz. Noch beträgt die Eisdicke satte 35 Zentimeter. Für den Schiffsverkehr immer noch zu viel und zu gefährlich. Die dicken Eisschollen könnten die Außenhaut der Schiffe leicht aufreißen. Insgesamt sechs Eisbrecher versuchen aktuell den Mittellandkanal für das Wochenende wieder freizumachen. Diverse Reedereien müssen durch den aktuellen Stillstand mit größeren Einbußen rechnen.
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 | Alter Herr rast ungebremst mit Golf gegen Baum |
| Der tödliche Unfall ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr auf der B 79 bei Roklum (Landkreis Wolfenbüttel). Ein älterer Herr war dort mit seinem VW Golf in Richtung Roklum unterwegs. Plötzlich kam er mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und der Golf krachte mit hoher Wucht gegen einen Baum. Der Tacho im Wrack zeigte Tempo 120 an. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass der Fahrer gesundheitliche Probleme hatte - denn die Straßen- und Witterungsverhältnisse waren am Morgen normal (siehe O-Ton).
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 | Mittellandkanal komplett gesperrt! Eisbrecher kommen nicht mehr durch - letzter Schiffskonvoi nach Hannover geleitet |
| Das Eis auf dem Mittellandkanal in der Region Braunschweig ist teilweise auf eine Dicke von 30 cm angewachsen. Da haben selbst die schweren Eisbrecher große Mühe, noch durchzukommen. Und wenn es ihnen gelingt, das Eis mit dem Bug zu brechen, dann friert es hinter dem Heck unmittelbar wieder zusammen. Daher haben die Verantwortlichen vom Wasser- und Schifffahrtsamt entschieden, den Kanal von Magdeburg bis Hannover jetzt komplett für den Schiffsverkehr zu sperren. Ein letzter Konvoi aus 3 Frachtschiffen wurde per Eisbrecher nach Hannover-Anderten geleitet. Die Eisbrecher werden in Minden in Bereitschaft gestellt.
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 | Eisbrecher "Huntetug" hält Mittellandkanal schiffbar - 10 cm Eisdicke |
| Schiffsführer Jonny Besener ist zur Zeit mit seinem Eisbrecher "Huntetug" auf dem Mittellandkanal unterwegs. Unaufhörlich bricht die Huntetug durch das Eis und hält den Kanal so schiffbar. Die Huntetug ist einer von insgesamt drei Eisbrechern, die in der Region Braunschweig unterwegs sind. Die Eisdicke auf dem Kanal beträgt etwa 10 cm. Nach Einschätzung von Jonny Besener könnte es sein, dass der Elbe-Seitenkanal schon bald für den Schiffsverkehr gesperrt werden muss..
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 | Spezial-Eisrettungs-Übung: Einbruch in fließendes Gewässer |
| Die Braunschweiger Feuerwehr hat heute zu Ausbildungszwecken spontan eine Eisrettungs-Übung mit einem besonderen Aspekt durchgeführt: Nämlich eine Eisrettung aus fließendem Gewässer. Die Besonderheit bei solchen Vorfällen besteht darin, dass die Eisdicken bei fließenden Gewässern besonders unterschiedlich und daher besonders tückisch sind. In der Mitte von Flüssen ist das Eis meist wesentlich dünner als im Uferbereich. Außerdem besteht durch die Strömung die zusätzliche Gefahr, dass Menschen nach einem Einbruch unter die Eisdecke gezogen werden. Die Übung wurde an der Oker durchgeführt. In diesem Zusammenhang warnt die Feuerwehr erneut eindringlich davor, das noch dünne Eis zu betreten - vor allem Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahren hinweisen.
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 | Bei minus 13 Grad und zugefrorenem Kanal kein leichtes Unterfangen: Bagger aus Mittellandkanal geborgen |
| Vor einer schwierigen Aufgabe standen am Donnerstagnachmittag die Einsatzkräfte und Mitarbeiter einer Spezialfirma am Mittellandkanal in Wolfsburg. Hier war am Mittwoch ein Bagger samt Baggerführer während Baumfällarbeiten in den Mittellandkanal gestürzt. Der 59-jährige Baggerführer konnte sich aus aus seinem Arbeitsgerät befreien, nachdem er eine Seitenscheibe herausgetreten hatte. Anschließend schwamm er im eiskalten Wasser ans Ufer, wo er stark unterkühlt von Passanten entdeckt wurde. Mit lebensbedrohlichen Symptomen wurde er ins Klinikum eingeliefert. Am Donnerstagnachmittag begannen die Mitarbeiter einer Spezialfirma aus Seelze damit, die Eisdecke aufzubrechen und Bergetechnik am Bagger anzubringen.
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 | Eisschollen auf der Elbe: Fähre in Bleckede stellt Betrieb ein |
| Wegen vieler Eisschollen auf der Elbe hat die Fähre in Bleckede (Kreis Lüneburg) am Dienstag den Betrieb bis auf weiteres eingestellt. Wegen des starken Eisgangs müsse die Fährverbindung zwischen Bleckede auf dem südwestlichen und Neu Bleckede am Nordostufer unterbrochen werden, teilte eine Sprecherin des Landkreises mit. Auch für die Elbfähre zwischen Darchau und Neu Darchau drohe in den nächsten Tagen eine winterlich bedingte Zwangspause.
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 | Schneemassen auf dem Brocken und -10 Grad |
| Am Wochenende hat es auf dem Brocken heftig geschneit. Der Schnee türmt sich inzwischen auf etwa 1,80 Meter Höhe und es herrschen Temperaturen um die minus 10 Grad. Für Wanderer und Kinder offenbar hervorragende Bedingungen für einen eisigen aber dennoch wunderbaren Tag im Freien.
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 | Bundespräsident Wulff eröffnet Verkehrsgerichtstag |
| Bundespräsident Christian Wulff hat am Donnerstagvormittag den Verkehrsgerichtstag mit einer Festansprache eröffnet. Kurz vor 10.00 Uhr erreichte Wulff mit seinem Tross den Veranstaltungsort. Die Verkehrsexperten-Versammlung findet alljährlich in der Kaiserpfalz in Goslar statt. In diesem Jahr vom 25. bis 27.
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 | Kurioser Crash: Fahrer bricht am Steuer zusammen, fährt querfeldein, landet direkt an Wand vor Krankenhauseingang |
| Großes Glück im Unglück hatte am Dienstagmittag ein Pärchen in einem Mercedes in Braunschweig. Der Mann brach am Steuer krankheitsbedingt zusammen und verlor die Kontrolle über sein Auto. Daraufhin fuhr der Wagen "führerlos" quer über die Straße, angrenzende Bahnschienen, durch den Gegenverkehr und landete auf einem Bürgersteig direkt neben dem Eingang des Krankenhauses Marienstift an der Hauswand. Dabei beschädigte er noch ein geparktes Auto. Das Pflegepersonal des Krankenhauses kümmerte sich um die beiden Insassen des Wagens. Die Frau wurde nicht verletzt.
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 | Brutaler Bankräuber erbeutet 60.000 Euro mit Schusswaffe |
| Am Freitagmittag hat ein maskierter und hochdeutsch sprechender Mann die örtliche Volksbank in Groß Oesingen im Landkreis Gifhorn überfallen. Der Täter war mit einer Plastikmaske und einem Hut maskiert und hatte zwei Bankangestellte mit vorgehaltener Schusswaffe zur Geldherausgabe aufgefordert. Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge hatte der Täter sein Fluchtfahrzeug, einen bronzefarbenen Audi mit Celler Kennzeichen, gegenüber der Bank geparkt. Der Täter erbeutete mehrere Tausend Euro, so die Polizei. Er hat einen Bankangestellten geschlagen und verletzt. Die zwei Angestellten hatte er nach dem Überfall in einen Büroraum eingesperrt und ist mit dem besagten Auto geflüchtet.
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 | Prozess: Pastor soll Kinder jahrelang sexuell missbraucht haben |
| Ein Pastor aus Salzgitter muss sich ab heute wieder vor dem Braunschweiger Landgericht verantworten. Im Prozess wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern werden ihm insgesamt 280 Fälle zur Last gelegt. Heute sagte die Mutter eines betroffenen Jungen aus. Der Angeklagte hatte bereits zum Beginn der Verhandlung gestanden, drei Jungen über Jahre missbraucht zu haben. Unter ihnen war auch der Sohn der Zeugin. Der 46-jährige Pastor soll den damals Neunjährigen von 2004 bis 2006 bei mehrfachen Übernachtungen im Pfarrhaus und Kurzurlauben missbraucht haben.
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 | Freitag, der 13.: Firmenwagen vom Gewässerdienst rollt ins Gewässer |
| In Braunschweig ist am Freitag den 13. ein Auto in den Fluss Oker gerollt. Ausgerechnet Mitarbeiter des Gewässerdienstes der Stadtwerke "BS Energy" hatten ihren Firmenwagen (VW T5) dort geparkt, um am Wendenwehr Routinekontrollen durchzuführen. Doch vermutlich hatte der Fahrer vergessen, an der abschüssigen Stelle die Handbremse anzuziehen! Nachdem die Arbeiter sich ans Werk gemacht hatten, setzte sich ihr Transporter still und leise in Bewegung und rollte rund 20 Meter weit führerlos bis in den Fluss. Zum Schluss ragte nur noch das Dach aus dem Wasser. Die Feuerwehr musste später mit Tauchern und einem Kran anrücken - dieser konnte jedoch nur 25 Meter vom Ufer entfernt auf einem Parkplatz aufgebaut werden.
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 | Sturm: 15 Meter große Birke kracht auf parkende Autos |
| Eine heftige Winböe hat am Donnerstagmittag eine massive 15 Meter große Birke in der Marenholtzstraße entwurzelt. Der Baum krachte mit dem Hauptstamm genau in eine gerade frei gewordene Parklücke und legte sich quer über die Straße. Ein parkender Opel und ein parkender Renault, die genau an der Lücke standen wurden durch Baumteile verbeult und zerkratzt. Der Ehemann , dessen Frau kurz vor dem Unglück zur Arbeit gefahren war, zeigte sich erleichtert, dass der Baum nicht eher umstürzte und das Auto seiner Frau demolierte. Für die Halter der zwei beschädigten Fahrzeuge dagegen ist der Vorfall weniger erfreulich. Sie können sich dennoch glücklich schätzen, dass sie zum Unglückszeitpunkt nicht in ihren Autos saßen.
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