Ölspur größer als erwartetEin Einsatz beginnt als kleine Ölspur und endet als Großeinsatz von Feuerwehr, Straßenmeisterei, Abwasserentsorgung Braunschweig und Untere Wasserbehörde.
Gegen 10.30 Uhr wurden die Feuerwehren Hötzum und Sickte sowie der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Sickte durch die Leitstelle in Braunschweig alarmiert. Die Einsatzlage klang zunächst nicht besonders spektakulär – gemeldet wurde eine Ölspur von Sickte Richtung Braunschweig, die sich relativ schnell als Dieselspur entpuppte. Die Feuerwehr Hötzum begann zunächst mit dem Abstreuen der Dieselspur im Bereich der Kreisverkehre in Richtung Braunschweig. Nach weiterer Erkundung der Feuerwehr Sickte wurde auch im Ortsbereich Sickte eine starke Verschmutzung der Straßen festgestellt. Der starke Regen sorgte dafür dass sich der Diesel stark ausbreitete und in die Kanalisation lief. Als Sofortmaßnahme wurden die Abwasser- und Regenwasserschächte abgedichtet und die Untere Wasserbehörde alarmiert. Da auf dem Bach „Wabe“ auch schon ein Schmutzfilm sichtbar war wurden zusätzlich noch zwei Ölsperren aufgebaut. Die Kanäle wurden durch zwei hinzu gerufene Saugwagen der Abwasserentsorgung Braunschweig gereinigt. Die Straße in Richtung Braunschweig übernahm die Straßenmeisterei Schöppenstedt. Nach viereinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Die Dieselspur erstreckte sich über eine Länge von 4 km.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Hötzum und Sickte mit 15 Kameraden, die Polizei, eine Dame der Unteren Wasserbehörde, zwei spezielle Saugwagen der Abwasserentsorgung Braunschweig sowie die Straßenmeisterei Schöppenstedt.
Text und Bilder Feuerwehr Sickte
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